Willkommen im Reiterhimmel


Tipps und Tricks:

Wenn man einem Pferd zum ersten mal begegnet egal ob man es nur einmal im Leben reiten wird oder seine RB wird, sollte man sich immer daran erinnern, dass Pferde als Pflanzenfresser Passivität über Aktivität stellen. Das heißt es empfindet es wesentlich höflicher, wenn man immer wieder zu ihm geht über die Nase streichelt (wenn es es zu lässt) und wieder weggeht um andere Dinge zu hohlen, bevor man in die Box kommt, um es zu Halftern. Gerade scheue Tiere fühlen sich bedrängt, wenn man in die Box hereinstürmt, ihnen das Halfter aufzieht und dann ihnen quietschend um den Hals fällt, selbst wenn man sie dreimal die Woche reitet - so verhält sich ein Raubtier.

 

Wer Pferde so behandelt, braucht sich nicht wundern, wenn das Pferd beim nächsten Mal, wenn er hereinkommt, ihm den Hintern zu streckt und vielleicht sogar mit dem Ausschlagen droht. Schlagen hilft da wenig und Futter unterstützt dieses Verhalten nur, besser man spricht es ruhig an und lässt schwach das Seil am Halfter gegen den Hintern pendeln, daraufhin wird sich das Pferd umdrehen und man kann es leicht aufhalftern.

 

Tipps zum Nachputzen:

Wenn man Glück hat kann man in den meisten Reitställen sein Pferd selbst Putzen und mit ein wenig Ideenreichtum kann man so schon im Vorraus die eigene Leistung und die des Pferdes putschen.

  1. Dehnen: Wer laufen geht, dehnt sich zuvor, beim Reiten funktioniert es auch und erspart oft die Probleme beim Aufsitzen. Außerdem kann es auch den Muskelkater minimieren. Allerdings niemals zu heftig dehnen ein leichtes Ziehen ist ok, Schmerzen jedoch führen zu Verspannungen und letztlich zu einem verspannten Pferd
  2. Lockerkraulen: Die meisten Pferde haben Lieblingsstellen am Hals oder am Kopf, wer richtig krault, kann oft sein Pferd animieren sich zu strecken und seine Rückenmuskeln zu dehnen ohne stöhrendes Reitergewicht und Sattel. Außerdem fördert es das Wohlbefinden des Tieres und so seine Bereitschaft auch unter dem Sattel zu entspannen. In späteren Situationen in denen das Pferd angespannt sein sollte, kann man für Ruhe sorgen, indem man seine Hand auf die Lieblingsstelle legt und ruhig mit ihm spricht, die positive Erinnerung überlappt so die negative.
  3. Konsequenz beweisen: Pferde bevorzugen wie wir Konsequenz gegenüber Willkür. Beim Putzen stellen wir uns dem Pferd, gerade wenn es ein Schulpferd, ist immer wieder neu vor. Wer ruhig und konsequent beim Putzen ist, wird weniger Probleme in der Reitbahn haben als ein inkonsequenter Reiter, der schon zu Beginn sein Pferd verprellt.

Tipps beim Reiten:

Oft genug helfen Bilder beim Reitunterricht, wer ein besonders bildliches Vorstellungsvermögen hat ist hier klar im Vorteil. Allerdings sollte man nie vergessen das der Reitunterricht nie besser sein kann als seine einzelnen Bestandteile: vorallem der Reitlehrer, das Schulpferd und die Halle/ der Platz.

Für einen losgelassenen Sitz:

  • das hilfsbereite WC: wenn Sie Angst haben oder gestresst sind, stellen sie sich vor sie säßen auf dem Klo und nicht auf dem Pferd, stellen sie sich vor sie täten was sie immer tuen auf dem Klo (Zeitungslesen etc.) und halten sie das Bild aufrecht
  • Zählen Sie aus: Wer Probleme hat mit dem aussitzen (obwohl das Pferd am Zügel geht), tut gut daran eine bestimmte Anzahl an Trabschritten auszusitzen und diese zu zählen. Gerade Menschen, die zum Übereifer auf dem Pferd neigen, entspannen sich so und sitzen besser aus
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